Arbeitsweise

Das Hausprinzip

Ich gehe so vor, als würde ich ein Haus bauen: Erst kommt das Fundament, dann die Wände und Säulen und zu guter Letzt das Dach. So ist es zumindest für mich bei der Gestaltung: erst die Idee, dann die Entwürfe und Pläne und zum Schluss die Umsetzung.

Nachdem das Briefing stattgefunden hat, geht es an das Eingemachte. Die Wünsche des Kunden legen bereits das Fundament des Designs vor, ohne dass bereits Aspekte wie „Welche Farben benutze ich?“, „Welche Schrift verwende ich?“ usw. angesprochen wurden. Manchmal gibt der Kunde schon etwas vor; wenn nicht, beginnt die Ideenfindung.

Mit der Idee kommt der Entwurf; das macht die Kernarbeit meiner Arbeit aus. Dabei stehe ich immer in Absprache mit dem Kunden und informiere ihn über den Stand der Dinge. Dabei entstehen auch meine Pläne, wie ich vorgehe und worauf ich achten muss.

Zum Schluss kommt die Umsetzung des Projektes. Arbeitstechnisch nimmt dies den größten Teil ein, aber ohne richtige Planung, die sich aus der Entwurfsphase entwickelt, macht man sich mehr Arbeit als nötig. Meine Devise lautet immer: „Work smart, not hard!“.

Die Idee - Skizzen und Konzeptzeichnungen

Stift und Papier

Tradition hat auch seine Berechtigung, vor allem wenn sie zum modernen Arbeitsstil passt. So sind Stift und Papier für mich mächtige Tools!

Ein Bleistift und Papier haben sich bei Entwurfsplänen schon immer bewährt. Ob es das Skizzieren einer HTML-Struktur ist oder eines Layouts für ein Printmedium: So kann ich bereits sehen, wohin die Gestaltung hingeht. Es macht aber auch einiges einfacher: So kann ich einheitliche Layouts gestalten und diese ggf. anpassen, anstatt während der Arbeit zu fragen: „Was habe ich gemacht, und wie kann ich es einfacher machen?“ So spare ich Zeit und kann effizienter arbeiten.

Stift und Papier - Skizzen und Entwürfe

Hey ChatGPT!

Kein anderes Thema dominiert die Trends unserer Arbeitswelt so sehr wie das Thema Künstliche Intelligenz. Einige Mediengestalter sehen darin eine Gefahr für ihre Berufe, andere darin eine Bereicherung. So ein Ereignis gäbe es in der Menschheitsgeschichte nicht das erste Mal; schon die Erfindung der Fotografie stellte damals die Kunst auf den Kopf, vor allem die Stilbewegung des Fotorealismus. Warum Stunden oder Tage für ein Selbstporträt posieren, um einen teuren Künstler zu bezahlen, wenn es mit einem Knips in paar Minuten geht?

Nun, ich gehöre wohl zu den Optimisten. Ich beziehe bereits Künstliche Intelligenz in meine Arbeit ein, z. B. um Code auf Fehler zu überprüfen, das Anwenden und Verstehen komplexer Strukturen mit Tags oder auch in der Gestaltung zur Inspiration – es versteht sich aber von selbst, ohne Copy-and-Paste. Ich vergleiche KIs immer mit Küchenmessern: Das beste Messer bringt nichts, wenn der Besitzer damit nicht umgehen kann. Die Expertise des Kochs macht aus einem einfachen Küchenmesser ein Werkzeug zur Perfektion beim Schneiden und Schälen. So ist es auch mit KIs: Der Anwender entscheidet, wie effizient die KI arbeitet und das auch auf professionelle Weise.

Kundenzufriedenheit im Fokus
Ende gut, alles Gut

Wenn das Projekt vollendet ist und das Produkt für den Kunden steht – und dieser mit dem Ergebnis zufrieden ist, dann ist das für mich gut. Aber damit ist das Projekt nicht zu Ende. Ggf. begleite ich selbst nach dem Abschluss das Projekt und helfe dem Kunden, es nachhaltig zu nutzen.

Auch ziehe ich persönlich immer ein Fazit, ob die Arbeit ein Erfolg war, und was man optimieren und verbessern kann. Denn den Spruch: „Es hat schon immer funktioniert“, gibt es für mich nicht. Es gibt immer Luft nach oben!

Projektabschluss und Evaluation